Der Realschulabschluss
Der
Realschulabschluss wird parallel zum Waldorfschulabschluss am Ende der
12. Klasse gemacht, also deutlich später als an einer staatlichen
Realschule. Hintergrund ist, dass unabhängig vom angestrebten
staatlichen Schulabschluss eine 12-jährige Schulzeit für die Erreichung
der pädagogischen Ziele einer Waldorfschule unverzichtbar ist. Erst
dann runden sich die vermittelten Unterrichtsinhalte, erst dann ist die
angestrebte Persönlichkeitsentwicklung weitgehend abgeschlossen.
Der
praktische Vorteil dieses Vorgehens liegt darin, dass durch den
späteren Termin des Realschulabschlusses an einer Waldorfschule auch
Schüler, die in bestimmten Leistungsbereichen sich etwas langsamer
entwickeln, eine bessere Chance auf einen (guten) Realschulabschluss
haben.