Die Jahresarbeiten der 12. Klasse 2004/2005

Trecker, Telekommunikation, Wandbild, Gotik u.a.m.

[wf] In jedem Jahr ist es einer der Höhepunkte im Leben einer Waldorfschule, wenn die Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse ihre Jahresarbeiten vor Eltern, Lehrern und Mitschülern präsentieren. Diese Jahresarbeiten, die immer einen theoretischen und einen praktischen Teil umfassen müssen, sind Teil des Waldorfschulabschlusses, der am Ende der 12. Klasse erreicht wird. Mit zu diesem Abschluss gehören einige Praktika, die im Verlauf der Oberstufe zu absolvieren sind, die Realisierung eines großen Theaterprojekts in der 12. Klasse, der Eurythmieabschluss und eine arbeitsintensive, kunsthistorische Studienfahrt.

Diese Auflistung macht schon deutlich, dass der Waldorfschulabschluss, vollkommen anders als die staatlichen Abschlüsse (die die Waldorfschüler ja ebenfalls erwerben), nicht auf abfragbares Faktenwissen zielt, sondern auf Persönlichkeitsentwicklung und den Erwerb von sozialen Kompetenzen (im modernen Wirtschaftsleben auch gerne als "soft skills" bezeichnet).

Dazu gehören Kompetenzen wie die Fähigkeit zur Team- und zur zielgerichteten Projektarbeit, Durchhaltevermögen, Selbstständigkeit und Kreativität - alles Kompetenzen, die oft auch als "Schlüsselqualifikationen" für die heutige Arbeitswelt gesehen werden.

Die 12. Klasse 2004/2005 hat sich für die Präsentation ihrer Jahresarbeiten etwas Besonderes einfallen lassen. Zusätzlich zu den Vorträgen im Saal (vor über 100 Menschen) wurden die Projekte auch im Detail noch einmal für aus dem Publikum gebildeten Gruppen genauer vorgestellt.

Drei der präsentierten Arbeiten sollen beispielhaft und mit vielen Fotos vorgestellt werden:

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