Erleben eines Waldorfkindergartens
Wir benutzen einfache Materialien zum Spielen und Bauen: farbige Tücher, Wolle, Steine und Ähnliches, um so die Kreativität zu fördern.
Wir bringen den Lebensalltag in den Kindergarten: Kochen, Backen, Putzen, Gärtnern, Bauen und Ähnliches - so stärken wir den Gebrauch der Sinne und das Vertrauen ins Leben.
Wir erzählen Märchen oder Geschichten und gestalten Rollenspiele.
Im Wechsel der Jahreszeiten erleben wir mit den Kindern bei Ausflügen in den Wald die Veränderung der Natur.
Wir gestalten den Tag im Wechsel von Aktivität und Ruhe.
Wir pflegen die christlichen Festtage im Rhythmus der Jahreszeiten.
Die drei Spielphasen im Vorschulalter
Im Alter von 1 bis 3 Jahren...ist Bewegung die Grundform des Spielens. Das Kind wird zu dem, was es spielt. Es lebt im Wiederholen von allem, was sich ihm anbietet. Es kann und will alles aus allem machen. Diese Aktivität gilt es durch natürliche, einfache, die Fantasie frei lassende Spielmaterialien anzuregen.
Im Alter von 3 bis 5 Jahren...wird das Spiel "tiefer", intensiver. Das Kind bleibt bei einem Spiel, kann länger zuhören, malt nicht nur Einzelheiten, sondern ganze Bilder. Das Kind lässt sich ein auf das, was in seinem Inneren lebt. Jetzt braucht es Anregung und viele verschiedene Spielräume: Puppenecke, Bauzone, Maltisch, Werkbank und die Natur - aber auch den Reigen und Gruppenspiele.
Im Alter von 5 bis 7 Jahren...wird das Spiel zielgerichtet, eigene Vorsätze und Neigungen prägen sich aus und wollen verwirklicht werden. Jetzt muss Gelegenheit zum "Arbeiten" sein, zum Bauen, Nähen, Putzen, Kochen... Gruppenspiele, Feste und gemeinsame Unternehmungen fördern das soziale Leben.
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